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    <title>Anna Kaleri (Gedankengänge und -splitter rund um die Arbeit am neuen Roman &quot;Bleib ein wenig, geh&quot;) : Rubrik:Allgemeines Arbeitstagebuch</title>
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    <description>Gedankengänge und -splitter rund um die Arbeit am neuen Roman &quot;Bleib ein wenig, geh&quot;</description>
    <dc:publisher>AnKaLe</dc:publisher>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-12T11:46:17Z</dc:date>
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    <title>Anna Kaleri</title>
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    <title>Einfriedung</title>
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    <description>Diese Woche kommen Menschen nach Leipzig, die mit der Stadt die Erinnerung an die schlimmste Zeit ihres Lebens verbinden. Auf Einladung des Referates für Europäische und Internationale Zusammenarbeit besuchen ehemalige Zwangsarbeiter Orte, an denen sie interniert waren und Orte, an denen ihrer Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus gedacht wird.&lt;br /&gt;
Auch meine polnische Wahlgroßmutter Regina K. hat dieser Tage ein Kapitel ihrer Familiengeschichte noch einmal aufgeschlagen und konnte es nach 64 Jahren endlich zu Ende schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;babciaamgrab&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/babciaamgrab.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Grab zu finden, aber doch die beruhigende Gewissheit, dass ihre &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/5184625/&quot;&gt;Schwester Maria 1944 nach Zwangsarbeit in Leipzig &lt;/a&gt;auf dem damaligen Friedhof in Zschadraß (neben vielen anderen) ihre letzte Ruhe gefunden hat. Symbolisch und als Schutz für Blumen und Kerzen haben wir eine kleine Einfriedung gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeichen der Erinnerung wäre ein Wunsch an die Gemeinde Zschadraß</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-12T11:18:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Gesucht, gefunden und doch nicht</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/5184625/</link>
    <description>Pünktlich zu meiner Rückkehr von einer kurzen, traumhaften Masurenreise kam eine Nachricht des internationalen Suchdienstes an. So wie ich in den Masuren das Grab meiner Großmutter suche, habe ich hier von Leipzig aus die Suche nach dem Grab von Babcias Schwester Maria aufgenommen, die 16jährig als polnische Zwangsarbeiterin nach Leipzig kam und auf nicht näher bekannte Weise verstarb. Seitdem sind über 60 Jahre vergangen, in denen Babcia Regina die Gedanken über diesen frühen, sinnlosen Tod mit sich trug und nicht zur Ruhe kam, weil ein Grab wie ein Abschluss eines Lebens, ein Erinnerungs- und Verstehensort fehlte.&lt;br /&gt;
Zu meiner großen Überraschung enthielt das Schreiben eine kopierte Liste mit Namen von Verstorbenen und Umgebrachten, aus denen Sterbedatum, Todesursache und sogar Bestattungsort und Grabnummer hervorgingen. Maria W. wurde anscheinend mit Lungentuberkulose vom Lager der &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/4648396/&quot;&gt;HASAG in Leipzig &lt;/a&gt;nach Zschadraß (bei Grimma) verlegt und dort auf dem Friedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
Der Ort &lt;a href=&quot;http://www.zschadrass.de/geschichte/Die-Geschichte-der-Grossgemeinde-Zschadrass.html&quot;&gt;Zschadraß&lt;/a&gt; besteht aus einer parkähnlichen Anlage, auf denen die Häuser der Anstalt verteilt sind. Der Friedhof mit der Aufbahrungshalle wirkt gepflegt, doch ein wenig zu klein für seine Vergangenheit. Nach der Auskunft eines Mannes, der nebenan im Garten arbeitete, war der Friedhof ursprünglich tatsächlich größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;PICT2330&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT2330.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teil mit den Gräbern der NS Zeit wurde erst etwa um 1990 eingeebnet, als es niemanden mehr gab, der die Pflege übernahm. Die alleeartige Anordnung der Bäume lässt die Strukturen des einstigen Friedhofs vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;PICT2331&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT2331.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt, verstreut fanden sich Steine mit Grabnummern. Leider nicht die gesuchte Nummer.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-11T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/5065462/">
    <title>Warten auf Glorio</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/5065462/</link>
    <description>Es gibt Wochen, die gehen tätig vorbei, ohne dass ich recht weiß, was ich gemacht habe. Viele Notizzettel flattern auf dem Schreibtisch herum, die Lüftung des Laptops läuft ständig, ich fülle Formulare aus, schicke Faxe, Emails, Briefe, bekomme Post, treffe virtuell und real Menschen. Es ist ein Leben, das sich lebendig anfühlt. Im Untergrund hält sich ziemlich heimlich ein Gefühl, das Warten heißen könnte. Zum Beispiel Warten darauf, dass meine Arbeit neben kleinen Blüten wieder richtige Früchte trägt. Nach dem leichten Shooting-Star-Rausch zum Anfang meiner Selbstständigkeit, habe ich jetzt meine beruflichen Ziele und Wünsche in kleine Schritte zerlegt, weil ich verstanden habe, dass so die Chancen am realistischsten sind. Die Ungeduld von früher ist gebändigt, aber damit auch ein wenig die Energie. C&apos;est la vie.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-17T16:21:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Fertig, nicht fertig</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/5027327/</link>
    <description>Fertig, mit dem Thema, erstmal, erstmal nicht wissen, wie weiter und doch wissen, dass ich noch weiter arbeiten muss an meinem Roman, in die Tiefe, in die Breite und sogar strukturell. Am liebsten wäre ich wirklich fertig, würde gern etwas Neues beginnen und schon gar nicht unter Druck an meinem Skript herumdoktorn. Es gibt keinen Druck, keinen äußerlichen. Keinen Vertrag, kein Ablieferungsdatum. Nur den üblichen Existenzdruck, von dem man ja meint, er würde Künstler zu Höchstleistungen inspirieren, was ich so nicht bestätigen kann. Es sollte einem nicht &lt;a href=&quot;http://www.zeitzuleben.de/blog/cat/1/3579.html&quot;&gt;zu gut und nicht zu schlecht &lt;/a&gt;gehen zum Schreiben.&lt;br /&gt;
Natürlich habe ich mir etwas versprochen, nämlich ein gutes Buch zu schreiben und ich habe mich unter Druck gesetzt, in dem ich mein Vorhaben hier publik gemacht habe; vielleicht um mich selbst zu disziplinieren und in der einsamen Zeit des Entwickelns und Schreibens wenigstens in einem Pseudodialog zu stehen.&lt;br /&gt;
Ab und zu erzählt mir jemand, dass er oder sie auch schreibt oder schreiben möchte und ich ermutige jeden und habe sogar den Verdacht, dass es einfacher ist, wenn man sich nicht mit der Metaebene des Schreibens beschäftigt und wenn man die hundert genialen Bücher im Schrank und die Milliarden Bücher, die gedruckt werden, übersehen kann. Wenn man sich nicht fragt, warum die Welt nun unbedingt noch diese Geschichte braucht, ob die Geschichte wichtig genug ist, ob man selbst mit der Sicht, der Beschreibung, den Gedanken wichtig genug ist, um Papier zu füllen, ein Buch daraus machen zu lassen, das dann in der großen Bibliothek einen kleinsten Teil ausmacht.&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, dass es vielleicht gefunden wird, vielleicht einer Hand voll Menschen etwas bedeutet, vielleicht nur mit einem Kapitel, einem Satz, für diese Möglichkeit lohnt es sich natürlich, weiter zu machen.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T16:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4971792/">
    <title>Was in der Zwischenzeit passiert</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4971792/</link>
    <description>Die ersten Reaktionen sind eingetroffen und ich bin sehr zufrieden. Besonders freut mich die Meinung der 85jährigen Dame, die für mich als Zeitzeugin das Manuskript gegengelesen hat und sagte, die Geschichte hätte sie sehr berührt. Nun habe ich endlich auch einen jungen Historiker, der viel zur masurischen Geschichte veröffentlicht, für mein &quot;Expertenteam&quot; gewonnen. Nichts gewonnen ist in dem langjährigen Versuch, Akten über den Prozess, der meiner Großmutter gemacht wurde, zu finden und obwohl es im Deutschland der Nazizeit vergleichbare Fälle gegeben hat, wird mir einfach keine Archiveinsicht gewährt. Auf der Suche nach jemand ganz anderem, nämlich der Schwester von Regina, meiner &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/4268146/&quot;&gt;Wahl-Großmutter&lt;/a&gt;, gibt es neue Zeichen: Das Rote Kreuz hat die Anfrage an einen anderen Suchdienst weitergeleitet. Irgendwie habe ich die Suche nach dem Grab meiner eigenen Großmutter erstmal aufgegeben, sie ist ja in mir oder in meinen Zeilen irgendwie zur Ruhe gekommen. Gleiches würde ich gern für die Schwester von Babcia Regina tun. Weil ich nun endlich dazu komme, den Radiobeitrag über Warschau zu produzieren, ist mir Reginas Stimme gerade ganz nah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubrik: &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch/&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T17:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4950922/">
    <title>Ende und Anfang</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4950922/</link>
    <description>Die Erleichterung genießen, etwas zu Ende gebracht zu haben, wenn auch nur vorerst. Im Moment liest eine Dame, die fast so alt ist, wie meine unbekannte Großmutter es heute sein könnte, das Manuskript gegen. Sie stammt aus dem gleichen Ort in den Masuren und ist mir wichtig, als eine Art Rückversicherung durch Zeitzeugen. Dabei geht es mir besonders um die Authentizität bestimmter sprachlicher Wendungen.&lt;br /&gt;
Entscheidungen, die im Hintergrund mitliefen, treten langsam wieder in den Vordergrund und auch neue Ideen und das Wiederaufnehmen von alten Projekten. Viele Fäden laufen parallel - eine kreative (Un-)Ordnung.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T19:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4931400/">
    <title>Inspirationsquelle</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4931400/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;bluethengrund&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/bluethengrund.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein neuer Roman ist fertig, in der ersten Fassung, und nun bin ich gespannt auf die Reaktionen der Vertrauten. Ich fühle mich erleichtert, als hätte ich eine Doktorarbeit abgegeben, wobei man das wohl höchstens ein- bis zweimal im Leben hinter sich bringt und ich noch so viele Themen vor mir sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Zusammenfluss von Saale und Unstrut im Blüthengrund bei Naumburg. So schön ist es in Sachsen-Anhalt und ich durfte zwei Tage diesen Ausblick genießen.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4916039/">
    <title>Die Sonne, der Mai, der Garten und das Manuskript</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4916039/</link>
    <description>Alles Schöne unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal gar nicht so einfach. Und das Unkrautrupfen und Säen und Pflanzen hatte einfach erstmal Priorität und Geldaufträge natürlich. Nun ist zumindest in meinem grünen Refugium alles soweit in Ordnung, dass ich mit Laptop dort sitzen und arbeiten kann, d.h. konkret, mein Manuskript durchharken, bevor es auf die Reise zu einer Handvoll Erstleser geht.</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-08T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4865485/">
    <title>Ein Vogel und sein Dialekt</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4865485/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/pirol.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;pirol&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/pirol.jpg&apos;,302,227);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/pirol_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
spielt in meinem Roman eine Rolle, zu hören ist er &lt;a href=&quot;http://www.nature-rings.de/tiere/Pirol/page1.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und übrigens: 501mal gelesen: &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/3914409/&quot;&gt;10. Verhexter Ort&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-15T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4862152/">
    <title>Wörterbuch einer aussterbenden Sprache</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4862152/</link>
    <description>&lt;b&gt;Masurisch-Deutsch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fensterladki = Fensterladen&lt;br /&gt;
gafelko = Gabel&lt;br /&gt;
heu kaschinski = schnell weg (von hier) &lt;br /&gt;
itsch ti = geh weg&lt;br /&gt;
mucha = Fliege &lt;br /&gt;
muja matka = meine Mutter &lt;br /&gt;
klebba = Brot &lt;br /&gt;
kossa = Ziege&lt;br /&gt;
mui bossä kochhanni = mein lieber Gott &lt;br /&gt;
sotro jes = was ist das&lt;br /&gt;
zagowac = sägen</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-14T14:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4847700/">
    <title>Nicht fix und nicht fertig</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4847700/</link>
    <description>Nachdem ich die Rohfassung von &quot;Bleib ein wenig, G&quot; (Arbeitstitel) fertig geschrieben habe, bin ich in eine mehrtägige Agonie verfallen und dachte, ich würde nie wieder etwas schreiben und lieber als Verkäuferin arbeiten. Überhaupt hatte ich keine Idee mehr, wie irgendwas weitergehen sollte, und einfachste Entscheidungen kamen mir vor, als würden sie wie Brocken vor mir liegen. Nun kehren langsam die Ideen und Entschlussfreudigkeit zurück und wenn mich nicht die Drückeritis erwischt, wäre der nächste Schritt, das Ganze auszudrucken und mich an die Feinarbeit und Nachrecherche zu machen. Das wird noch mal viel viel Zeit in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubrik: &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch/&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-08T14:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4812907/">
    <title>Morgen bringe ich sie um</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4812907/</link>
    <description>Die Geschichte steht. In groben Umrissen wie eine Steinmetzarbeit, aber sie steht. Es fehlen noch die letzten Seiten, der letzte Tag von Minna. Minna heißt meine Hauptfigur, mit ihr versuche ich das Leben meiner unbekannten Großmutter nachzuzeichnen. Minna heißt für mich, pimaldaumenmalsprachspiel vom Finnischen abgeleitet &quot;Ich&quot;, aber auch ohne das wird man leicht spüren, wie viel von mir in dieser Figur steckt. Schon sind die Russen im Dorf, schon sind die Nachbarn geflohen ohne sie überzeugen zu können, mitzugehen, schon sitzt sie mit Aschenfarbe auf der Haut und in Kleidern einer alten Frau in ihrem Versteck...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubrik: &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch/&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T18:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://annakaleri.twoday.net/stories/4769301/">
    <title>Endlich zu Grabe tragen</title>
    <link>http://annakaleri.twoday.net/stories/4769301/</link>
    <description>Den heiklen Punkt von 80 Seiten hatte ich schon letzten Sommer erreicht, das ist der Punkt, der die Gefahr des Scheiterns oder Abbrechens zu bannen scheint. Dann sind aber wieder viele Monate ins Land gegangen, in denen ich die Datei mit Mühe und Not ein paar Mal öffnete und mich zwangsläufig darauf einlassen musste, um für eine Stipendienbewerbung eine Auswahl zu treffen, was in so einem rohen Zustand nicht ohne Zweifel abgeht. Dann ist einfach nur wieder das Leben dazwischen gekommen, administrative Sachen, andere Projekte, Aufträge, Familie, Gesundheit, schließlich lag der Roman soweit verschüttet, dass ich mich kaum noch aufraffen konnte und mir auch der ursprünglich so starke Antrieb abhanden gekommen war. Nicht mal die Aufmunterungsversuche einiger Menschen, die mir nah stehen und denen ich glaube, dass sie sehr gespannt auf das neue Buch sind und die Geschichte mit echtem Interesse lesen würden, brachte mir wirklichen Antrieb. Schließlich half das Vorbild von Autoren, die als Vielschreiber bekannt sind und denen es offensichtlich gelang, sich zu disziplinieren, die feste Strukturen und Arbeitszeiten besaßen, denen sich nicht nur sie selbst, sondern auch alle Angehörigen unterzuordnen hatten. Ganz so radikal gelingt mir das nicht. Ich frage mich, ob es für weibliche Autoren/Künstler allgemein etwas schwerer ist, ihren schöpferischen Egoismus auszuleben. Der Kompromiss besteht darin, doch alles unter einen Hut zu bekommen und die verbleibende Zeit zu nutzen, sich von der Inspiration etwas unabhängiger zu machen und zu schreiben, einfach zu schreiben. So nähere ich mich mit dem Schneckentempo von einer Seite pro Tag stetig dem Ende der Geschichte. Ich weiß jetzt schon, dass ich als das Resultat vieler Jahre (die ersten Aufzeichnungen sind von 2003) wieder nur einen schmalen Band davon tragen werde, der die Bezeichnung Roman jedenfalls nicht allein aufgrund der Seitenzahl verdienen kann. Langsam langsam trage ich nun meine Großmutter zu Grabe, eine Figur, die ich aus mir heraus geschaffen habe und mit der ich latent oder zeitweise sehr intensiv gelebt habe. Einmal hat ein Kritiker mehr oder weniger vorwurfsvoll geschrieben, ich bewegte mich in einer Parallelwelt - ich sehe darin keinen Grund zum Vorwurf. Aber es wird gut tun, dieses Projekt zu Ende zu führen und meine Großmutter, wenn ich schon kein Grab finde, in mir zur Ruhe kommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rubrik: &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch/&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>AnKaLe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AnKaLe</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-10T13:12:00Z</dc:date>
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    <title>Geschichte vor der Haustür</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;PICT1749&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT1749.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blauer Himmel, Sonne, milde Luft ein guter Tag, ein Vorhaben umzusetzen, das ich schon lange vor mir her schiebe und dessen Thema nicht zu der hellsten Seite der Geschichte gehört. Die Straßenbahn führt mich in den Leipziger Osten und mit mir steigen etliche Menschen aus, die zum Teil dasselbe Ziel haben, nur dass ich schon vorher abbiege. Ich klopfe durch die Gitterstäbe an eine Scheibe, damit mir, wie ausgemacht, geöffnet wird und ich nicht den Umweg über den Haupteingang nehmen muss. Der jetzige Haupteingang führt in das Umweltforschungszentrum Leipzig, ich hingegen betrete das ehemalige Pförtnerhäuschen der Hugo Schneider AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;249&quot; alt=&quot;gedenkst&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/gedenkst.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Territorium zwischen Torgauer und Permoser Straße befand sich während der Nazizeit einer der größten Rüstungskonzerne, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/HASAG&quot;&gt;HASAG&lt;/a&gt;, die vom Hersteller von Lampen und Spiritusbrennern zum einzigen Lieferer der sogenannten Panzerfaust avancierte.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://conne-island.de/nf/107/21.html&quot;&gt;Die Geschichte der Zwangsarbeiter in Leipzig &lt;/a&gt;war mir lange unbekannt und vielleicht hätte ich den Besuch in der &lt;a href=&quot;http://www.margarete-blank-gedenkstaette.de&quot;&gt;Gedenkstätte&lt;/a&gt; noch weiter aufgeschoben, wenn nicht mein nächster Aufenthalt in Warschau nahte und ich &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/4268146/&quot;&gt;Babcia Regina &lt;/a&gt;versprochen hatte, nach Lebensspuren und einem Grab ihrer Schwester zu suchen. Die bei Lemberg in der heutigen Ukraine 1925 geborene Maria W. hatte sich als ganz junge Frau zur Arbeit in Deutschland gemeldet, vielleicht, um Schlimmeren zu entgehen, vielleicht in der Hoffnung, für die Familie Geld zu verdienen. Sie kam in das sogenannte Weichsellager in der Bautzner Straße gleich neben dem Gelände der HASAG, verrichtete dort schwere und gesundheitsschädigende Arbeit (z.B. durch den Umgang mit den Chemikalien Pikrin und Trotyl), zwölf Stunden am Tag, bei unzureichender Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;243&quot; alt=&quot;PICT1747&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT1747.jpg&quot; /&gt;                             &lt;br /&gt;
Foto: Gedenkstätte für Zwangsarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Briefe gelangten nach Hause, in einem schreibt sie, dass sie es wohl nicht mehr lange durchhält. &lt;br /&gt;
Tuberkulose, Infektionen, Magen-Darm-Krankheiten, Herzversagen, Arbeitsunfälle und zunehmend Gewalt zählen zu den häufigen Todesursachen. Anfang der Vierziger Jahre wurden zunehmend Arbeitskräfte aus den Konzentrationslagern angefordert, vorwiegend Frauen, denen man bessere Arbeitsleistung nachsagte. Polen, Juden, Sinti und Roma, Franzosen, politische Häftlinge kamen zusammen, jede Gruppe mit Aufnähern gekennzeichnet und nach der ideologischen Rangfolge behandelt. So wurde bei sog. Zigeunern von einer Beisetzung der Asche abgesehen. Die &quot;zivilen Zwangsarbeiter&quot; schienen etwas besser gestellt, unterlagen aber dem Arbeitszwang und wurden bei Ausbruchsversuchen den KZ-Häftlingen gleichgestellt. Ein einziger Beleg über Maria W. ist in Leipzig erhalten: sie wurde 1944 zehn Tage in einem Krankenhaus behandelt. Die Familie erhält ihre persönlichen Dinge in einem Koffer zurück, die Todesnachricht enthielt keine weiteren Angaben. In den nächsten Tagen werde ich weiter suchen, in der Hoffnung, ein Grab zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;PICT1753&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT1753.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bautzner Straße heißt noch heute so, es ist eine lange, lange Straße an deren Beginn sich links Neubaublocks befinden und rechts ein Gewerbegebiet mit kleinen Firmen, Lagerhallen, einer Fabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;PICT1751&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT1751.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgends eine Idee davon, dass auf diesem Gelände in den vierziger Jahren unzählige Menschen in Baracken und Hallen hausten. Nur ein Gebäude, das älter als sechzig Jahre sein könnte, habe ich mit kaputten Fensterscheiben und hinter Tannen entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;PICT1757&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Annakaleri/images/PICT1757.jpg&quot; /&gt;Und eine Gedenktafel. Die gilt allerdings den &lt;a href=&quot;http://www.stolpersteine-leipzig.de&quot;&gt;Findlingen&lt;/a&gt;, die unter Naturschutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein verwandtes Thema: &lt;a href=&quot;http://www.region-leipzig.dgb.de/texte/zde/zde&quot;&gt;Der Zug der Erinnerung &lt;/a&gt;an Deportationen von Kindern steht vom 29.- 31.1. auf dem Leipziger Hauptbahnhof.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/topics/Allgemeines+Arbeitstagebuch&quot;&gt;Allgemeines Arbeitstagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Heute</title>
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    <description>Der &lt;a href=&quot;http://annakaleri.twoday.net/stories/3912685/&quot;&gt;allererste Beitrag &lt;/a&gt;zu diesem Blog wurde auf den Tag genau 200mal gelesen. Ich freue mich darüber!</description>
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