Fertig, nicht fertig
Fertig, mit dem Thema, erstmal, erstmal nicht wissen, wie weiter und doch wissen, dass ich noch weiter arbeiten muss an meinem Roman, in die Tiefe, in die Breite und sogar strukturell. Am liebsten wäre ich wirklich fertig, würde gern etwas Neues beginnen und schon gar nicht unter Druck an meinem Skript herumdoktorn. Es gibt keinen Druck, keinen äußerlichen. Keinen Vertrag, kein Ablieferungsdatum. Nur den üblichen Existenzdruck, von dem man ja meint, er würde Künstler zu Höchstleistungen inspirieren, was ich so nicht bestätigen kann. Es sollte einem nicht zu gut und nicht zu schlecht gehen zum Schreiben.
Natürlich habe ich mir etwas versprochen, nämlich ein gutes Buch zu schreiben und ich habe mich unter Druck gesetzt, in dem ich mein Vorhaben hier publik gemacht habe; vielleicht um mich selbst zu disziplinieren und in der einsamen Zeit des Entwickelns und Schreibens wenigstens in einem Pseudodialog zu stehen.
Ab und zu erzählt mir jemand, dass er oder sie auch schreibt oder schreiben möchte und ich ermutige jeden und habe sogar den Verdacht, dass es einfacher ist, wenn man sich nicht mit der Metaebene des Schreibens beschäftigt und wenn man die hundert genialen Bücher im Schrank und die Milliarden Bücher, die gedruckt werden, übersehen kann. Wenn man sich nicht fragt, warum die Welt nun unbedingt noch diese Geschichte braucht, ob die Geschichte wichtig genug ist, ob man selbst mit der Sicht, der Beschreibung, den Gedanken wichtig genug ist, um Papier zu füllen, ein Buch daraus machen zu lassen, das dann in der großen Bibliothek einen kleinsten Teil ausmacht.
Die Möglichkeit, dass es vielleicht gefunden wird, vielleicht einer Hand voll Menschen etwas bedeutet, vielleicht nur mit einem Kapitel, einem Satz, für diese Möglichkeit lohnt es sich natürlich, weiter zu machen.
Natürlich habe ich mir etwas versprochen, nämlich ein gutes Buch zu schreiben und ich habe mich unter Druck gesetzt, in dem ich mein Vorhaben hier publik gemacht habe; vielleicht um mich selbst zu disziplinieren und in der einsamen Zeit des Entwickelns und Schreibens wenigstens in einem Pseudodialog zu stehen.
Ab und zu erzählt mir jemand, dass er oder sie auch schreibt oder schreiben möchte und ich ermutige jeden und habe sogar den Verdacht, dass es einfacher ist, wenn man sich nicht mit der Metaebene des Schreibens beschäftigt und wenn man die hundert genialen Bücher im Schrank und die Milliarden Bücher, die gedruckt werden, übersehen kann. Wenn man sich nicht fragt, warum die Welt nun unbedingt noch diese Geschichte braucht, ob die Geschichte wichtig genug ist, ob man selbst mit der Sicht, der Beschreibung, den Gedanken wichtig genug ist, um Papier zu füllen, ein Buch daraus machen zu lassen, das dann in der großen Bibliothek einen kleinsten Teil ausmacht.
Die Möglichkeit, dass es vielleicht gefunden wird, vielleicht einer Hand voll Menschen etwas bedeutet, vielleicht nur mit einem Kapitel, einem Satz, für diese Möglichkeit lohnt es sich natürlich, weiter zu machen.
AnKaLe - 18:46
26mal gelesen



