1. Die großen Namen
Meine PR-Beraterin hat mir empfohlen, in meine Vita die Namen der Schriftsteller einzubinden, die mich gelehrt und gefördert haben (z.B. am DLL: Katja Lange-Müller, Hans Ulrich Treichel und Alfred Behrens), damit den Rezipienten die literarische Einordnung meines Schreibens erleichtert wird. Rational betrachtet, weiß ich, dass dieser Schritt sinnvoll wäre; tief in mir drin sträubt sich aber alles dagegen.
Ich hätte für die Rückseite meines ersten Buches wohlwollende Worte haben können, von einem wirklich bedeutenden, tollen, international anerkannten Schriftsteller. Ich habe mir aber vorgestellt, wie es mir damit gehen würde, wenn es so aussieht, als hätte mein Buch diese externe Anschubenergie nötig. (Diese hat es natürlich mehr als nötig und heute weiß ich, dass es andere junge Autoren zumindest etwas schneller voran gebracht.) Dann habe ich mir vorgestellt, wie ich mich als Schutzbefohlene oder Elevin eines großen Schriftstellers fühlen würde und dann habe ich mir ausgemalt, auf welche Weise ich meine Dankbarkeit zeigen müsste.
Eine Freundin von mir ist angehende Filmemacherin. Als sie in New York lebte, lernte sie einen Mann kennen, dessen Tante im Filmressort der New York Times arbeitet. Der Mann bot ihr an, die beiden miteinander bekannt zu machen (als Gegenleistung bräuchte sie lediglich ab und zu mit ihm auszugehen). Sie erwiderte ohne nachzudenken: „Wenn ich gut bin, werde ich mich von allein durchsetzen.“
>>2. Mit der Päpstin Stuhl an Stuhl
Rubrik: Anekdoten aus dem Literaturbetrieb
Ich hätte für die Rückseite meines ersten Buches wohlwollende Worte haben können, von einem wirklich bedeutenden, tollen, international anerkannten Schriftsteller. Ich habe mir aber vorgestellt, wie es mir damit gehen würde, wenn es so aussieht, als hätte mein Buch diese externe Anschubenergie nötig. (Diese hat es natürlich mehr als nötig und heute weiß ich, dass es andere junge Autoren zumindest etwas schneller voran gebracht.) Dann habe ich mir vorgestellt, wie ich mich als Schutzbefohlene oder Elevin eines großen Schriftstellers fühlen würde und dann habe ich mir ausgemalt, auf welche Weise ich meine Dankbarkeit zeigen müsste.
Eine Freundin von mir ist angehende Filmemacherin. Als sie in New York lebte, lernte sie einen Mann kennen, dessen Tante im Filmressort der New York Times arbeitet. Der Mann bot ihr an, die beiden miteinander bekannt zu machen (als Gegenleistung bräuchte sie lediglich ab und zu mit ihm auszugehen). Sie erwiderte ohne nachzudenken: „Wenn ich gut bin, werde ich mich von allein durchsetzen.“
>>2. Mit der Päpstin Stuhl an Stuhl
Rubrik: Anekdoten aus dem Literaturbetrieb
AnKaLe - 13:00
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