Dienstag, 10. Januar 2012

Auf ein Neues!

Ein neues Jahr hat begonnen, auf das ich mich sehr freue. Darauf, dass endlich mein neuer Roman erscheint (Verlag wird noch nicht verraten, außer, dass er klein und fein ist und unter ein größeres Dach gehört). Inzwischen hat ein neues Manuskript die neuralgische Grenze von 100 Seiten überschritten. Voraussichtlich brauche ich diesmal also nicht sieben Jahre. Aber wer weiß...
Journalistisch halte ich mich erst mal zurück. Mit der Prosawerkstatt, für die ich einen eigenen Laden anmieten konnte, gibts zuviel zu tun. Ein neuer fortlaufender Kurs seit Oktober, so dass immer ein Tag und ein Abend pro Woche den angehenden Autoren gilt; eine Anthologie mit Texten der Teilnehmer, die im März erscheinen soll, was mir als ziemlich bald vorkommt. Schließlich leite ich auch dieses Jahr wieder sechs Intensivkurse, bei denen jeweils ein Wochenende lang ein handwerkliches Thema intensiv beleuchtet wird.

Freitag, 16. Dezember 2011

Freude schenken

Wir waren überrascht, als uns Herr Melwurm ein Geschenk überreichte – mit weihnachtlichem Grün, kunstvollen Schleifen und einer persönlichen Karte. Er war in allen Begegnungen charmant und gewitzt gewesen, so dass man glatt ein Stück private Sympathie hätte aufbringen können. Aber so viele Geschenke schienen doch etwas überdimensioniert. Trotzdem begaben uns in die feierliche Stimmung des Auspackens. Als mein Mann das Buch aus dem Papier schälte, rief er: „O prima, das ist genau das richtige für meine Eltern.“ Er blätterte durch die Seiten und wurde darin bestätigt, dass sich seine Eltern bestimmt freuen würden, was wiederum ihn erleichterte, weil das Kopfzerbrechen ein Ende nahm. Der Wein war gar nicht unser Geschmack, ein lieblicher Österreicher. „Schau mal, selbst hier ist noch mal ein handbeschriebener Geschenkanhänger“, sagte ich und las vor: „Lieber Herr Melwurm, wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre freundliche Unterstützung und hoffen, dass Ihnen der Wein Genuss bereitet, wir haben ihn von unserem Lieblingsweingut mitgebracht. Frohe Weihnachten wünschen Ihnen H. und P. Otto.“ Auch für den extra für Herrn Melwurm mitgebrachten Wein fiel uns jemand ein, dem wir die Freude des Beschenktseins bereiten konnten. Die Verpackung war noch tadellos. Nachdem mein Mann das Geschenk verschenkt hatte, fragte ich: „Sag mal, hast du eigentlich den Anhänger abgemacht?“ Sein Gesicht verlor etwas an Farbe.
Mit dem Verschenken von Freude muss es anderen Menschen ähnlich gegangen sein. Es war inzwischen schon nach Weihnachten, die letzten Präsente wurden übergeben, da war auch Herr Melwurm an der Reihe. „Sieh mal“, sagte er zu seiner Frau, „alles so schön verpackt. Und selbst am Wein hängt ein handbeschriebener Geschenkanhänger.“ Er las vor: „Lieber Herr Melwurm, wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre freundliche Unterstützung.“
c Anna Kaleri 2011

Donnerstag, 24. November 2011

Jahrestag der guten Dinge

Kaufland kommt an den Lindenauer Markt, wenige Schritte von dort, wo ich wohne. Ich kaufe gern zu den Marktagen Fisch, bei DM fast alles, was man so braucht, im "Seitenblick" meine Bücher, im Blumenladen die kleine Freude fürs Wochenende und beim Bäcker die Brötchen, selbst wenn der Ton dort etwas raubeinig ist. Die Kultur der kleinen Läden soll bleiben und wachsen, deswegen finden im Dezember am Lindenauer Markt Lesungen nach Ladenschluss statt.
Ich lese am Do. 8.12., 18.30 Uhr in der Porzellanwerkstatt Susann Heise, (Rietschelstr. 4) "Jahrestag der guten Dinge" und andere Lyrik. Ob die Gedichte zerbrechlich sind, können Sie mit einer kleinen Kostprobe hier herausfinden.

Donnerstag, 17. November 2011

Drei Jahre Prosawerkstatt

Die Drei ist eine Zahl, die uns in Märchen oft begegnet. Da hat der Vater drei Söhne, die Fee stellt drei Wünsche frei und der Held hat drei Prüfungen zu bestehen.
Plötzlich steht auch bei der Prosawerkstatt so eine Drei im Raum und ruft danach, befeiert zu werden. Drei Jahre, die sich eine kleine Institution im Kulturbereich über Wasser hält und drei Jahre, in denen die Teilnehmer Mut zum ehrlichen Austausch, Konsequenz und Talent beweisen, drei Jahre, in denen ich durchs Lehren mehr Klarheit in meinen bis dahin eher unsystematisch angelegten Handwerkskasten bringen durfte – das sind drei Gründe zum Feiern. Das tun wir mit einer Lesung, bei der sieben Teilnehmer Kurzgeschichten vorstellen, die in der letzten Zeit entstanden sind.
Lesung am Dienstag, 29.11., 20 Uhr
Im Salon des NochBesserLeben
Merseburger Str. 25 / Ecke Karl-Heine-Str., 04229 Leipzig
Übrigens, wer sich für die Intensivkurse der Prosawerkstatt interessiert, kann auf Facebook einen Kurs für 2012 gewinnen. Einfach einen Gruß an der Pinnwand hinterlassen. Der Gewinner/ die Gewinnerin wird zur Lesung ermittelt und im Anschluss bekanntgegeben.

Samstag, 27. August 2011

Prinzessin Wunderlich will zur Schule gehen

Mein Kinderhörspiel, das ein ganz klein wenig mit meiner eigenen Kindheit zu tun hat und deswegen ein bisschen zwischen den Zeiten schwebt, ist vom 28. August bis 25. September jeweils Sonntag 19 Uhr 30 auf WDR 5 zu hören.

Donnerstag, 28. Juli 2011

O weia

Im Geiste schon beim Koffer packen - Mückenspray, Masurenkarte, Hängematte - da fällt es mir ein: ich habe alles vergessen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Neues Wasser aufs Mühlrad

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich von dem Thema trennen konnte, das mich jahrelang begleitet hat, aus dieser Parallelzeit herauszulösen und ganz in der jetzigen anzukommen. Aber nicht ganz, denn in den letzten Monaten hat sich in meinem Kopf etwas zusammen gebraut, und das sieht wieder nach einem Roman vor historischem Hintergrund aus, sehr viel weiter zurück liegend als „Bleib ein wenig, geh“, manches rührt an Ideen und Fragen, die mich schon ewig beschäftigen, aber Genaueres wird an dieser Stelle nicht verraten. Die Figuren formen sich langsam, auch die Geschichte beginnt sich zu finden und mir kribbelts in den Fingern, mit der Recherche loszulegen.

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Samstag, 7. Mai 2011

Lesung im eigenen Quartier

Zur 8. Lindenauer Nacht am 21. Mai 2011 gibt es für mich persönlich zwei Premieren: zum ersten Mal lese ich eine halbe Stunde aus meinem Manuskript zu "Bleib ein wenig, geh" und zum ersten Mal brauche ich zu einer Lesung in keinen ICE oder in sonstige beräderte Gefährte zu steigen, sondern einfach nur zu Fuß zu gehen. 21.30 Uhr beginnt mit meiner Lesung der Leseteil der Lindenauer Nacht in der Buchhandlung Seitenblick.
Weitere Details zur Lindenauer Nacht hier.

Anna Kaleri

Gedankengänge rings um das Entstehen des Romans "Bleib ein wenig, geh"

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Aktuelle Kommentare

gesperrt
Na so was, das Video wurde auf YouTube wegen der Rechte...
AnKaLe - 2011.11.24, 18:37
soo weit
... zurück dann doch nicht, obwohl Adam und Eva...
AnKaLe - 2011.07.20, 10:27
Wasser
Na wenn ich das Bild sehe scheint es ja tatsächlich...
Anja (Gast) - 2011.07.19, 15:55
soweit zurück?
:O) bis Adam und Eva?
ludger albrecht - 2011.06.29, 13:35
Ich glaub, sie kann nur...
Ich glaub, sie kann nur Wechsstaben verbuchteln...
AnKaLe - 2011.06.06, 13:34
Glückskatze
Hallo Anna, hast Du aber ein Glück mit Deiner...
Dorith (Gast) - 2011.06.03, 21:57
Das ist eine sehr witzige...
Das ist eine sehr witzige Idee!
Anita (Gast) - 2011.04.12, 12:45
Ja, sieht etwas eigenartig...
Ja, sieht etwas eigenartig aus, aber ich stell es mir...
Anita (Gast) - 2011.04.11, 00:57
Mhm,
der Gaumen blieb etwas unschlüssig, denn die Konsistenzfrage...
AnKaLe - 2011.03.24, 18:37
Und was hat der Gaumen...
Und was hat der Gaumen gesagt?
Grit (Gast) - 2011.03.22, 21:11
Eigentlich nicht ......
Eigentlich nicht ... ! :)
Eugene Faust - 2011.01.27, 11:41
Danke
Ist das ein Tipp?
AnKaLe - 2011.01.27, 10:55
:D
Eugene Faust - 2011.01.26, 17:14




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